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Tauchgebiete für Tec Taucher
 
Zerstörung des Dampfers "Dubrovnik"
 
GPS: 43°04'N 17°04'E
 
 
Bug der Dubrovnik auf 56 Metern

 

Die Anfahrtszeit zum Tauchplatz an der Insel Hvar dauert ca. 2h.
Ein sehr schönes Wrack, es steht aufrecht auf dem Kiel in zwei Teilen auf ca. 56m Tiefe.
Das Wrack der Dubrovnik ist 51m lang, 7,5m breit und hatte 480 Brutto Register Tonnen. Die Mitte des Schiffes wurde von zwei Torpedos getroffen.
Das Wrack ist schön bewachsen und es gibt große Fischschwärme um das Wrack herum.
Zum betauchen dieses Wrackes ist eine Ausbildung im technischen Tauchen erforderlich.
 

Die Österreichische Protestnote sagt alles über das Unglück und die Zerstörung des Dampfschiffes Dubrovnik aus.

Wien, 15. Mai 1916


Das Ministerium des Äußeren überreichte den am Wiener Hofe beglaubigten Vertretungen der verbündeten und neutralen Staaten eine Note, in der bei den neutralen Mächten gegen die barbarische Zerstörung des österreichischen Dampfers "Dubrovnik" protestiert wird. 

Die Note sagt darüber: Dieses der "Navigaztone a Vapore, Ragusa" gehörige Schiff wurde am 9. Mai um 10 Uhr 30 Minuten vormittags im Narentakanal zwischen San Georgio auf der Insel Lesina und Kap Gomena auf der Halbinsel Sabioncello von einem feindlichen Unterseeboot ohne jede vorherige Warnung durch zwei Torpedoschüsse vernichtet.

Der erste Torpedo tarf den Dampfer auf der Steuerbordseite und hatte zur Folge, dass das Schiff rasch zu sinken begann. Alle Personen an Bord eilten in die ins Wasser gelassen Rettungsboote.

Als diese Boote abzustoßen im Begriffe waren, explodierte ein zweiter Torpedo, welcher aus der gleichen Richtung kam wie der erste, achter Steuerbord unter dem Decksalon. Infolge der Explosion wurde das Steuerbordrettungsboot samt den Insassen in die Luft geschleudert und ging in Trümmer. Ein zweites Boot fuhr mit 16 Personen gegen Land und nahm unterwegs zwei Schiffbrüchige auf. Die zur Hilfe herbeigeeilten Barken holten noch einige Personen aus dem Wasser. Auf dem Schiffe befanden sich im Augenblicke der Torpedierung außer der Besatzung des Dampfers, die einschließlich des Kapitäns aus 19 Mann bestand, Passagiere in der gleichen Zahl, darunter zwei Priester und mehrere Frauen und Kinder. Drei Leichen ertrunkener Frauen sind bereits geborgen und begraben. Von der Bemannung und den Fahrgästen werden je vier Personen vermißt.

Die Meldung der Agenzia Stefani vom 10. Mai gibt die Tatsache der Versenkung des Schiffes zu, als deren Urheber sie ein den italienischen Seestreitkräften beigegebenes französisches Tauchboot bezeichnet, fügt aber bei, der Dampfer sei ein Transportschiff und mit Kriegsmaterial beladen gewesen. Diese Angabe ist glatt erfunden. Das Schiff, ein kleiner Lokaldampfer von 51 Meter Länge und 480 Tonnen Raumgehalt, konnte selbstverständlich weder Truppen noch Kriegsmaterial an Bord haben; ebensowenig war dies bei irgendeinem der früher genannten Dampfer der Fall.

Stellt sich sonach die tückische Beschießung des kleinen Fahrzeuges schon an und für sich als ein brutaler, durch nichts zu entschuldigender, der Menschlichkeit hohnsprechender Gewaltstreich dar, so konnte das Abfeuern des zweiten Torpedos auf den bereits im Sinken begriffenen, von Rettungsbooten umgebenen Dampfer nur bezwecken, die Rettung der Personen, deren Leben andernfalls hätte bewahrt werden können, zu verhindern. Dieses Vorgehen lässt sich daher nur als vorbedachter Mord bezeichnen. Die Verantwortung dafür trifft auch die italienische Regierung, da das Unterseeboot, um das es sich handelt, im Verbande der italienischen Seestreitkräfte operierte.

 

 

 

"Oseava"

GPS: 43°16'N 16°59'E

Bug der Dubrovnik auf 56 Metern

Ein Griechischer Frachter, der Zigaretten nach Kroatien schmuggeln wollte,  wurde 1956 vom Jugoslawischen Zoll beschlagnahmt und in Ploče in Verwahrung genommen.

Nach einem Fluchtversuch wurde der Frachter ca. 1nsm vor der Küste von Makarska vom jugoslavischen Zoll versenkt.

Die Tiefe des Frachters beträgt 60m. Die Anfahrtszeit beträgt lediglich 15 Minuten, wodurch es zu einem unserer nächst gelegensten Wracks zählt.


Es haben alle Seeleute überlebt aber wurden danach vom Zoll in Haft genommen. 

 

Brac " Deep Wall"

GPS: 43°19'N 16°53'E

Bei Brac befindet sich eine Wand die bei ca. 17 Metern beginnt und an manchen Stellen bis zu 90 Meter in die Tiefe abfällt. 

Mehrere Höhlen und ihre Tiefe machen diese Wand zu einem atemberaubenden Erlebenis für jeden Tec-Taucher.  

 

Vruja "Deep Canyon"

GPS: 43°23'N 16°53'E

Vruja zeichnet  sich durch einen goßen unterirdischen Flusslauf aus, der an mehreren Stellen im Meer zu Tage tritt. Manche dieser Öffnungen befinden sich ausschließlich in Bereichen, die nur für Tec-Taucher erreichbar sind. 

Das Wasser, welches hier in vergangenen Tagen überirdisch geflossen ist, hat sich durch das anliegende Gestein gefressen und uns heute eine faszinierende Schluchtenlandschaft Unterwasser hinterlassen. Diese Formationen erstrecken sich dabei in Tiefen jenseits der 100 Meter.